Neue Buchveröffentlichung: „Vier Geschichten von Blumen und von Kindern“

Wer mag Blumen? Wer mag Kinder? Für den habe ich hier was schönes. Im Zuge der Überarbeitung meines ersten Buches „Für ein Kinderlachen“ brachten mich ein paar Leute auf die Idee, die Geschichten aus dem Anhang auch separat verfügbar zu machen. Also begann ich parallel an einem Heft zu schreiben, in dem 4 meiner Erzählungen neu und ausführlicher kommentiert als bisher erscheinen sollten.

Heute am 1.1.2026 kam „Vier Geschichten von Blumen und von Kindern“ nun heraus!

Buchtitel klein

Die Seite zum Buch: max2cents.eu/blumen-kinder

Zunächst erscheint es heute nur bei Lulu.com und zwar parallel als Printversion und als PDF-eBook. Der globale Buchhandel jedoch lässt noch etwas auf sich warten, voraussichtlich ein paar Wochen. Leider sorgt der Buchhandel auch für einen Preis der mir für ein so kleines Heft von nur 70 Seiten ehrlich gesagt etwas peinlich ist: es kommen leider derart unverschämte Gebühren drauf, dass ich als Autor erst bei 11€ Verkaufspreis einen guten Euro abbekomme. Ich werde schauen, ob ich den Verkauf via Lulu günstiger gestalten kann. Bisher sehe ich dort zumindest die Möglichkeit, ab und zu maximal 1 Monat lang einen Rabatt einzusetzen.

Im Buch enthalten sind diese 4 Erzählungen:

  • „Der Rosengarten“,
  • „Nicht seine Kinder“,
  • „Das Kind“ und
  • „Blumen am Weg“

Sie wechseln sich mit mehrseitigen Kommentaren zum Hintergrund und zur Entstehungsgeschichte ab. Ich versuchte herauszuarbeiten, wie das Schreiben mir half zu verarbeiten und welche Bedeutung und Funktion sie für mich hatten.

Ich frage mich in letzter Zeit auch zunehmend, wie ich dem Eindruck begegenen kann, dass man als Pädo nur ein armes von schwerem psychischem Druck geplagtes Würstchen sei. Hier online und auch in diesem Heft. Dazu schreibe ich darin folgendes:

Die Geschichten [halfen mir vor allem die negativen Emotionen zu verarbeiten], die mich überwältigten. Ich möchte Sie jedoch nicht mit dem Eindruck zurücklassen, das sei eben das Los des pädophilen Menschen. Es gibt Dinge, die für mich schwierig bleiben, doch nichts davon hat mehr mit der Kontrolle meiner Sexualität zutun. Dank der erlernten Selbstreflektion und des Verständnisses davon, wie Kinder ticken und wie ich selbst ticke, kann ich seit langem gut und ruhig mit ihnen umgehen. […] Meine Sexualität halte ich klar von ihnen fern. Ich empfinde ohne Scham bezüglich meiner pädophilen Empfindungen und betrachte sie nun eher praktisch. Was mich weiterhin quält ist dagegen das Stigma, das nicht-offen-darüber-reden-können und wie frei sich selbst liberale Menschen fühlen, Pädophile pauschal zu verurteilen mit den schlimmsten Äußerungen und Zuschreibungen. […] Wie selbst Hilfesysteme und Antidiskriminierungsgesetze Ausnahmen machen, sobald es um nicht-übergriffige Pädos geht […]. Das quält mich noch immer. Das Stigma trifft etwa jeden dreißigsten1 Jugendlichen und Erwachsenen. Und das ist himmelschreiendes Unrecht.

Ich hoffe damit nicht nur eingefleischte Community-Mitglieder abzuholen sondern auch Neulingen beim Thema etwas zu denken geben zu können. Und nun wünsche ich euch einerseits viel Freude beim Lesen aber noch viel mehr: viel Freude selbst auch zu schreiben.


  1. Dazu, wie ich zu dieser Zahlenangabe komme, schreibe ich die Tage einen eigenen Blogpost. Ich würde dazu gern auch eure Gedanken hören. 

Vorheriger Beitrag

Kommentar hinzufügen

Achtung: Es werden derzeit nur kurze unformatierte Kommentare unterstützt. Lange komplexe Texte speichert mein Kommentar-Plugin leider teils gar nicht ab. Sowas bitte lieber per E-Mail senden.